Diese Geschichte basiert auf einem Chat mit Andy (23.10.2005)

Am Strand

„Was hast du?“ – „Nichts. Das heißt doch. Eine Idee!“ Kaum hast du es ausgesprochen, springst du auf und zerrst mich hinter dir her. Jetzt sehe ich auch, was deine Adleraugen erspäht haben: 2 Pfähle im Sand. Ich ahne, was du vorhast…
Du bindest meine Hände und Füße an den Pfählen fest. Jetzt bin ich dir ausgeliefert. Wehrlos. Hilflos. Bewegungsunfähig. „Na, meine Süße?! Damit hast du heute wohl nicht mehr gerechnet“ grinst du mich frech von der Seite an. Nein. In meinen kühnsten Träumen nicht. Doch was machst du? Mich erstmal aus sicherer Entfernung beobachten. Wie ich reagiere. Mich fühle. Mich bewege, sofern es möglich ist. In Gedanken fantasiere ich mir die heißesten Sexabenteuer zusammen: jetzt hier gefesselt am Strand. Aber du stehst nur da und beobachtest mich. Genießt es, wie ich hier hänge und leide. Jetzt kommst du etwas auch mich zu und… lässt dich vor mir in den Sand fallen. Wieder schaust du mich nur an. Fragend. Fordernd. Frech. Und ich leide! Ich flehe dich an „Erlöse mich!!!“ Wie von einer Tarantel gestochen springst du auf. Kommst zu mir. Langsam und vorsichtig öffnest du mein Bikinioberteil. Es fällt zu Boden. Du stellst du dich hinter mich, nimmst mich in Arm. Streichelst mich. Mit der einen Hand verwöhnst du meine Brüste weiter. Die andere Hand bahnt sich einen Weg unter mein Höschen. Dort wird es nun langsam ziemlich feucht. Mein Atem geht schneller….
Doch plötzlich hörst du auf! Du raunst mir etwas ins Ohr. Das klang so, als ob du jetzt sofort noch mal weg müsstest. Wirklich – du machst dich aus dem Staub und lässt mich hier einfach ganz alleine hängen… Am liebsten würde ich dir eine knallen! Aber das geht ja leider nicht. Ich bin an den Pfählen gefesselt. Bewegungsunfähig. Und du hast dich auch schon aus dem Staub gemacht. Na super! Was mache ich jetzt? Ich kann doch hier nicht ewig rumhängen! Wann kommst du endlich wieder? Die Sekunden werden zu Minuten. Minuten zu Stunden. Unendlich langes Warten.
Hilfe! Plötzlich ist alles dunkel um mich! Langsam begreife ich, was passiert ist: Jemand hat mir von hinten die Augen verbunden. Mit einem Schal. Wer ist es? Was hat er vor? Oder ist es eine sie? Vielleicht sogar mehrere? Ich weiß es noch nicht… Dieser jemand muss ganz nah hinter mir stehen. Ich spüre die Körperwärme, aber noch keine Berührungen. Ein sanfter Luftzug umweht meinen Hals, meinen Nacken. Gefolgt von sanften zarten Küssen, die immer fordernder werden. Wer ist diese Person??? Die Küsse wandern tiefer. Stückchen für Stückchen. Ganz langsam an der Wirbelsäule entlang. Eine Zunge erkundet sachte meinen Po. Himmel, was hat er jetzt vor? Etwas kitzelt an meinen Beinen. Fühlt sich an wie ein kleines Stöckchen. Tastet sich vom rechten Bein langsam an den Innenseiten der Schenkel hoch. Streift zärtlich mein Lustdreieck und findet den gleichen Weg abwärts zum linken Fuß. Ich bin kurz vorm Platzen! Merke, wie ich feucht werde. Sehr feucht. Der Saft sucht sich seinen Weg. Ich will mehr!
Aber wieso hört er auf? Jetzt spüre ich einen Luftzug. Seinen Atem. Er musst jetzt vor mir stehen. Ganz vorsichtig bepustet er jeden Millimeter meiner Vorderfront. Hals. Schlüsselbein. Brustbein. Umkreist meinen Busen, achtet jedoch darauf, dass sein Atem nicht meine Knospen streift. Wandert weiter über meinen Bauch. Kitzelt am Bauchnabel. „Hör auf… Nein, mach weiter…“ presse ich mühsam hervor. Zum Glück lässt er sich nicht davon ablenken. Jetzt hat er mein Lustdreieck erreicht. Aber er schenkt ihm noch keine Aufmerksamkeit. Bearbeitet erstmal die Innenseiten meiner Oberschenkel mit seinem Atem. Wahrscheinlich hat er sich vor mir in den Sand gekniet. Er umfasst meine Pobacken, knetet sie. Endlich widmet er sich meiner holden Weiblichkeit! Als ob ich so etwas geahnt hätte, habe ich mich heute morgen unter der Dusche frisch rasiert. Also kein einziges Häarchen, was uns stört! Als er nun anfängt, diese empfindlichen Stellen mit seiner Zunge zu liebkosen, wird mein Stöhnen immer lauter. Das spornt ihn noch mehr an. Seine Hände kümmern sich weiter um meinen Hintern, seine Zähne knabbern an meinen Lippen, wollen eingelassen werden. Aber nur zu gerne! Zwischendurch immer wieder leidenschaftliche Küsse. Die Zunge erkundet jeden Zentimeter, leckt und schleckt, dringt in mich ein und macht da genüsslich weiter. Ich schwebe auf Wolke sieben. Eine Welle der Lust durchflutet mich. Schreie laut auf. Doch die Zunge lässt nicht locker. Macht immer weiter. Schneller. Tiefer. Kräftiger. Fordernder. Ich komme kaum noch zur Ruhe. Ein Orgasmus jagt den nächsten. Doch plötzlich ist der Unbekannte verschwunden. Oder war es doch eine Sie? Ich weiß es nicht….
Kurze Zeit später kommst du wieder. Mit einer Decke in der Hand. Ich hänge noch immer erschöpft in den Seilen. Du grinst mich an, als ob du genau wüsstest, was geschehen ist. Also breitest du die Decke im Sand aus und bindest mich von den Pfählen ab. Kaum liegen wir eng aneinandergekuschelt auf der Decke, schlafe ich kraftlos aber glücklich in deinen Armen ein.
Es ist Sommer. Später Nachmittag. Noch ist es schön warm. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Also richtige Wohlfühltemperatur. Langsam leert sich der Strand. Die Leute wollen nach Hause. Doch uns ist gar nicht danach. Wir gehen in Badekleidung am Strand spazieren. Der untergehenden Sonne entgegen. Schließlich sind wir an einer recht einsamen Stelle angekommen. Die Dünen laden uns zum Verweilen ein, was wir gerne tun. Kaum liegen wir im warmen Sand, fallen wir übereinander her, wollen hier und jetzt den Körper des anderen erforschen. Doch plötzlich wirkst du abwesend…


(NS, 19.11.2005)