Diese Geschichte ist eine Mischung zwischen einer "Erlebten Geschichte" und einer "Traumgeschichte":

 STEFFI

 Ich habe Steffi im Sommer 2005 über eine Kontaktanzeige kennengelernt: Sie und ihr Freund haben eine zweite Frau für einen Dreier gesucht. So waren Steffi und ich anfangs ständig zusammen auf Achse, denn schließlich wollten wir uns erst etwas besser kennen lernen. Alle Dates waren immer mit beiden ausgehandelt, doch leider sagte ihr Freund immer kurzfristig vorher ab

Auch an diesem Abend. Eigentlich wollten wir (Steffi mit Freund, ihre Schwester Monika mit Freund Holger und ich) uns einen schönen Abend in der Wohnung von Monika und Holger machen. Doch wie üblich hatte Steffis Freund mal wieder einen dringenden Termin, den er vergessen hatte, aber er würde später kommen.

So holte ich Steffi Punkt 18h zu Hause ab. Schon auf der kurzen Fahrt zu ihrer Schwester hatten wir einen Mordsspaß im Auto. Bei Moni angekommen, wurden wir so herzlich wie immer empfangen – und dann konnte auch schon der Abend beginnen! Zur Feier des Tages gab es erst einmal ein Gläschen Sekt für jeden, bevor Holger das selbstgekochte Essen auftischte: seine berühmt-berüchtigte Pasta! Gefolgt von leckerem Vanille-Eis mit Kirschen, Sahne und einem Schuß Eierlikör...

Nach diesem leckeren Essen gönnten wir uns jetzt unseren Filmabend. Moni und Holger lagen auf der einen Couch, Steffi und ich lümmelten uns auf die andere. Damit unsere Verdauung in Schwung kam, suchten wir uns zuerst eine lustige Komödie aus. Zwischendurch klingelte natürlich das Telefon: Der Termin von Steffis Freund würde nun doch noch länger dauern, wir bräuchten definitiv nicht mehr auf ihn warten... Das war ja mal wieder typisch! Steffi ersäufte ihre Wut... und wir anderen auch. Typisch dieser Kerl! Aber wenn er halt nicht will, dann schauen wir uns die anderen 2 Filme auch alleine an! Wir entschieden uns nun für einen schönen Thriller und zum Schluß eine schöne Horror-Nacht-Geschichte...

Da es mittlereweile schon sehr spät (oder früh) geworden war, wollten Steffi und ich bei Moni und Holger übernachten, was kein Problem war. Moni und Holger richteten uns fix das Gästezimmer her, während wir im Wohnzimmer etwas aufräumten. Kurz darauf lagen Steffi und ich endlich im Gästebett und schliefen auch sofort ein.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und sah nur noch ein schwarzes Wirrwarr um mich herum. Steffi hatte sich in der Nacht an mich gekuschelt und hatte ihre schwarzen Locken nun auf meinem Gesicht verteilt. Ich strich mir also ihre Locken aus meinem Gesicht, um auch etwas mehr sehen zu können. Davon wachte sie auf und drehte sich zu mir um. Wir wünschten uns gegenseitig einen „Guten Morgen“, dabei sahen wir uns tief in die Augen. Zu tief? Jetzt wollten wir nur noch eines: Unser Verlangen nach der anderen stillen. Sie spüren, sehen, hören, fühlen...